Abbruch- und Demontagearbeiten
Professionelle Demontage von Industrieanlagen, Heizungen, Stahlkonstruktionen und Metallstrukturen. Madi-Schrott sorgt für fachgerechten Rückbau und umweltgerechte Verwertung – seit über 30 Jahren.

Was wir so tun.

Montagmorgen, sieben Uhr. Wir stehen vor einer stillgelegten Fabrikhalle im Gewerbegebiet. Drinnen: drei Tonnen Stahlträger, ein Labyrinth aus Rohrleitungen und eine Produktionsanlage, die vor zwanzig Jahren noch im Dreischichtbetrieb lief. Jetzt muss alles weg – bis auf die Bodenplatte. Der neue Mieter will in sechs Wochen einziehen.
Das ist kein Job für improvisierte Lösungen. Wer Stahl trennt, Konstruktionen zurückbaut und Anlagen demontiert, arbeitet mit Gewichten, Hebeln und Kräften, die keinen Spielraum für Fehler lassen. Ein falscher Schnitt, und die Statik kippt. Ein übersehenes Detail, und die Halle ist länger gesperrt als geplant. Bei Madi-Schrott machen wir das seit über dreißig Jahren – mit dem Respekt, den diese Arbeit verlangt, und der Routine, die sie möglich macht.Was bedeutet fachgerechter Rückbau?

Rückbau ist das Gegenteil von Bauen – aber nicht dessen Umkehrung. Man kann eine Konstruktion nicht einfach „rückwärts abbauen", indem man Schrauben löst und Teile herausnimmt. Die meisten Anlagen sind im Laufe der Jahre gewachsen, umgebaut, erweitert worden. Was auf dem Plan steht, entspricht selten dem, was vor Ort zu finden ist. Und: Tragwerke, die über Jahrzehnte unter Last standen, reagieren anders als frisch montierte Strukturen.
Wir verschaffen uns deshalb immer zuerst einen Überblick. Welche Bauteile tragen welche Last? Wo verlaufen Versorgungsleitungen? Gibt es Asbest, alte Beschichtungen, Öl- oder Schmierstoffreste? Diese Phase – die Besichtigung – entscheidet darüber, ob ein Projekt in der geplanten Zeit abgeschlossen wird oder ob Überraschungen den Ablauf verzögern. Wir dokumentieren, was wir vorfinden, und planen die Demontage so, dass die Statik zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.
Das bedeutet: Stützen bleiben, bis Lasten umverteilt sind. Schnitte werden gesetzt, wenn die Konstruktion gesichert ist. Schwere Bauteile werden mit Kränen und Hebezeugen bewegt, nicht mit Brechstangen und Hoffnung.
Gewerbe oder Privat – Wo ist der Unterschied?
Gewerbliche Demontage – Große Mengen, enge Zeitfenster
Bei Industrieanlagen, Produktionshallen oder Gewerbeflächen geht es meist um große Mengen in kurzer Zeit. Der neue Mieter steht in den Startlöchern, der Leasingvertrag läuft aus, die Umstrukturierung soll abgeschlossen sein. Wir bringen dann mehrere Teams gleichzeitig zum Einsatz, arbeiten auch an Wochenenden und koordinieren Abtransporte so, dass die Logistik nicht stockt.
Hinzu kommt: Gewerbliche Baustellen erfordern oft Genehmigungen, Abstimmungen mit Behörden, Verkehrssicherungspflichten. Wir übernehmen das Projektmanagement, stimmen uns mit Gebäudeverwaltern ab und sorgen dafür, dass alle Auflagen eingehalten werden.
Private Demontage – Kleinere Projekte, individuelle Lösungen
Ein alter Öltank im Keller. Eine ausgediente Außentreppe aus Stahl. Ein Carport, der abgerissen werden soll. Auch im privaten Bereich fallen Demontagearbeiten an – nur in kleinerem Maßstab. Wir bringen nicht weniger Sorgfalt mit, aber mehr Flexibilität. Wir arbeiten uns in bestehende Wohnsituationen ein, schützen angrenzende Bereiche und hinterlassen saubere Verhältnisse.
Der Vorteil für Privatkunden: Sie erhalten dasselbe Fachwissen, dieselben Sicherheitsstandards – nur angepasst an kleinere Projekte. Und wenn der ausgebaute Stahl oder die alte Heizung noch verwertbar sind, vergüten wir das. Keine symbolischen Beträge – faire Schrottpreise.


Brennschneiden und Trennschleifen – Präzision unter Druck
Stahl lässt sich nicht einfach „lösen". Verschweißte Verbindungen, korrodierte Schrauben, verrostete Halterungen – oft bleibt nur das Trennen mit dem Brenner oder dem Trennschleifer. Das Problem dabei: Man arbeitet mit Temperaturen von über 1.000 Grad, in engen Räumen, manchmal in mehreren Metern Höhe. Die Funken fliegen meterweit. Der Lärm ist ohrenbetäubend. Und jeder Schnitt muss sitzen – denn wenn ein Träger an der falschen Stelle durchtrennt wird, kann die gesamte Konstruktion nachgeben.
Wir setzen deshalb nur erfahrenes Personal ein, das den Unterschied zwischen einem tragenden und einem sekundären Bauteil kennt. Und wir sichern jede Arbeitssituation ab: mit Absperrungen, Feuerlöschern, Atemschutz. Was selbstverständlich klingt, wird in der Praxis nicht immer eingehalten – wir machen keine Kompromisse.Statik beim Rückbau – Sehen, was unsichtbar ist
Eine Halle steht nicht, weil jeder einzelne Träger stark genug ist. Sie steht, weil die Kräfte im Gleichgewicht sind. Wenn wir eine Stütze entfernen, verschiebt sich die Last auf benachbarte Bauteile. Die müssen das aushalten – oder wir müssen sie temporär abstützen. Das erfordert ein Verständnis für Tragwerke, das über „Schrauben lösen und fertig" hinausgeht.
Wir arbeiten deshalb oft mit provisorischen Stützen, die erst nach Abschluss der Demontage entfernt werden. Wir sichern Deckenelemente mit Zurrgurten, bevor wir sie ablassen. Und wir achten darauf, dass keine unkontrollierten Bewegungen entstehen – ein kippender Stahlrahmen kann innerhalb von Sekunden eine Kettenreaktion auslösen.Heizungsanlagen und Rohrleitungen – Enge Räume, alte Systeme
Der Rückbau von Heizungsanlagen ist eine eigene Disziplin. Alte Ölheizungen wiegen mehrere hundert Kilogramm, stehen in Kellern mit niedrigen Decken und schmalen Türen. Die Rohrleitungen sind oft noch mit asbesthaltigen Isolierungen ummantelt. Und nicht selten gibt es Restöl in Tanks oder Leitungen, das fachgerecht entsorgt werden muss.
Wir zerlegen Kesselanlagen vor Ort, trennen Rohrleitungen an definierten Punkten und dokumentieren, was wir ausbauen – wichtig für die spätere Entsorgung und Verwertung. Böden und Wände bleiben intakt. Was drinbleiben soll, bleibt drin. Wir arbeiten präzise, nicht pauschal.Sicherheit – Nicht verhandelbar
Demontagearbeiten gehören zu den unfallträchtigsten Tätigkeiten im Baugewerbe. Herabfallende Teile, einstürzende Konstruktionen, Funkenflug, Staub, Lärm – die Risiken sind real. Wir setzen deshalb auf eine Sicherheitskultur, die nicht auf Vorschriften beruht, sondern auf Erfahrung.
Persönliche Schutzausrüstung ist Pflicht. Helm, Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Gehörschutz – kein Mitarbeiter betritt eine Baustelle ohne vollständige Ausrüstung. Bei Arbeiten mit Brennschneidern kommt Atemschutz hinzu. Bei Höhenarbeiten: Absturzsicherung.
Absperrungen und Warnschilder - niemand, der nicht zum Team gehört, betritt den Demontagebereich. Wir sichern Zugänge, markieren Gefahrenzonen und informieren Nachbarn oder Mieter im Vorfeld.
Regelmäßige Gefährdungsbeurteilungen - vor jedem neuen Bauabschnitt prüfen wir, welche neuen Risiken entstehen. Eine Demontage ist kein statischer Prozess – die Gefahrenlage ändert sich mit jedem abgebauten Bauteil.Sie möchten unsere Hilfe bei der Demonatage oder bei Abbrucharbeiten?
Rufen Sie uns gerne an unter bzw. mobil unter 01719001932 oder schreiben Sie uns bitte ein paar Zeilen über Ihre Situation. Wir werden uns im Anschluss mit Ihnen in Verbindung setzen.
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