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Gibt es eigentlich Edel-Schrott ?

Wenn der oder die Besitzerin eines hochpreisigen Sportwagens das Fahrzeug bei einem Unfall unrettbar demoliert, wird das Auto gerne als Edel-Schrott bezeichnet. Allerdings ist nach derartigen Vorfällen nur noch sehr wenig an dem teuren Spielzeug edel. Bestenfalls irgendwelche verbauten Edelmetalle. Der große Rest ist einfach nur noch Schrott. Wie viel Geld auch immer dafür bezahlt wurde, ab diesem Moment gelten die aktuellen Schrottpreise, die ein Schrotthändler beim Schrottankauf für das „Altmetall“ bezahlt.

Der Begriff Edel-Schrott umfasst im Handel und Recycling von Altmetallen vielmehr eine Gruppe von Metallen, die durch ihre Zusammensetzung und oft komplizierten Herstellungsverfahren sowie deren Wertigkeit im Gebrauch einen hohen Wert aufweisen. Diesen Wert verliert die Gruppe der Metalle, die als Edel-Schrott bezeichnet werden, auch dann nicht, wenn ihre ursprüngliche Nutzung nicht mehr gegeben ist. Es gehen lediglich die Kosten der Umformung und die aufgeschlagene Gewinnspanne auf das umgeformte Metall verloren. Der ursprüngliche Metallwert bleibt erhalten.

Sind dann Gold und Silber im weiteren Sinn auch Edel-Schrott?

Ja und Nein. Wohl kaum jemand käme auf die Idee, etwa einen verbeulten oder zerkratzten Teller aus 585er-Gold zum Schrotthändler zu tragen, um ihn als Schrott verkaufen zu wollen. Auf der anderen Seite finden sich in modernen Geräten wie Smartphones winzige Anteile an Gold und Silber, die als Kontakte auf den verbauten Platinen verwendet werden. Hier darf der Begriff Edel-Schrott verwendet werden, denn deren Rückgewinnung ist sehr aufwendig und lohnt sich nur in der Masse vieler kaputter Telefone. Aus einer einzelnen Handy-Platine das Gold herauszuholen wollen, ist so kompliziert, dass die dabei entstehenden Kosten den enthaltenen Goldwert bei weitem übersteigen.

Was ist Edel-Schrott im engeren Sinn?

Im Schrotthandel sind es hoch vergütete Stahllegierungen, die als Edel-Schrott bezeichnet werden. Diese Stähle sind mit Metallen legiert, die ihnen besondere Eigenschaften verleihen. So etwa:

  • Korrosionsbeständigkeit
  • Schlagfestigkeit
  • Kratzfestigkeit
  • hoher Verformungswiderstand
  • hoher Bruchwiderstand
  • hoher Widerstand gegen Säuren und Laugen
  • hohe Hitzebeständigkeit

Praktisch alle dieser speziellen Metall-Legierungen weisen einen allgemeinen Nutzwert aus, der weit über dem von Gold und Silber liegt. So sieht zum Beispiel ein Wasserhahn aus purem Gold im Badezimmer sicher eine Zeitlang sehr chic aus, doch würde das weiche Edelmetall sehr schnell verkratzt werden. Ein Wasserhahn aus V2A hingegen verändert bei normalem Gebrauch sein Aussehen nicht, selbst über Jahrzehnte hinweg. Die zwei Buchstaben und die Zahl dieses Edelstahls stehen für:

  • V = Versuchsschmelze
  • 2 = die 2 bezeichnet die zweite Versuchsschmelze
  • A = Austenit (austenitisches Gefüge)

Diese Bezeichnung für den weltweit am häufigsten genutzten Edelstahl ist schon über 100 Jahre alt. In Fachkreisen lautet die Bezeichnung heute Werkstoffnummer 14301 aus der Gruppe der Chrom-Nickel-Stähle. Dieser Edelstahl fehlt in keinem Haushalt und keinem Unternehmen. Waschbecken, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Bad-Armaturen und viele andere Haushaltsgegenstände sind zumindest teilweise aus diesem Edelstahl gefertigt.

Dementsprechend ist er auch im Schrottankauf die Nr. 1 unter den angelieferten oder abgeholten Edelstählen, wie es beispielsweise die Firma Madi bestätigen kann, die sich mit der Schrottverwertung im Großraum Hamburg und Nordheide beschäftigt. Bei dem Unternehmen kann an gleich zwei Standorten im Norden Deutschlands Edel-Schrott und andere Metalle angeliefert werden oder der Service der Abholung wird in Anspruch genommen, inklusive Containerdienst.

Edel-Schrott aus der Werkstatt, wenn es hart auf hart kommt

Womit werden Metalle bearbeitet, die so hart sind, dass ihnen kaum etwas anhaben kann? Wieder darf an dieser Stelle der bereits erwähnte Wasserhahn aus Edelstahl als Beispiel herangezogen werden. Weder das Aceton im Nagellackentferner noch eine herabfallende Sprühdose können dem Wasserhahn etwas anhaben. Selbst ein Versuch, ihm mit dem Nagelknipser mutwillig ein paar Kratzer zufügen zu wollen, bliebe ergebnislos.

Um Edelstähle zu bearbeiten, braucht es einfach noch härtere Edelstähle, zum Beispiel VHM. Hier stehen die drei Buchstaben für Vollhartmetall. Seinen Einsatz findet Vollhartmetall in Unternehmen, die sich mit der Fertigung und Bearbeitung von Edelstählen beschäftigen. Aus Vollhartmetall werden beispielsweise Bohrer und Fräser gefertigt. Interessant ist hierbei, dass Vollhartmetall keine Legierung wie andere Edelstähle ist. Vielmehr ist es ein Verbundwerkstoff aus extrem fein gesintertem Wolframcarbid und Kobalt als Bindemittel. Aus dem gleichen „Holz“ geschnitzt ist die sogenannte Widia Wendeschneidplatte, die in unterschiedlichen Formen auf Trägerplatten montiert und beispielsweise in Bearbeitungszentren zur spanenden Bearbeitung von Stahl und Edelstahl verwendet wird.

Auch das schärfste und härteste Werkzeug wird irgendwann einmal stumpf

Bohrer und Fräser aus Vollhartmetall besitzen im Einsatz sehr hohe Standzeiten. Mit ihnen lassen sich weit mehr Bohr- und Fräsvorgänge erzielen als mit nur beschichteten Bohrern und Fräsern. Das rechtfertigt den im Verhältnis zu herkömmlichen Werkzeugen hohen Preis.
Aber selbst diese extrem harten Werkzeuge nutzen sich irgendwann einmal ab. Dann fallen auch sie unter die Kategorie Edel-Schrott, der im Altmetallhandel sehr gerne gesehen wird.

Kupfer, der Edel-Schrott im urban Mining

Es ist nach Gold und Silber das dritte Metall, das sich die Menschen zuerst nutzbar machten. Mit dem Beginn der Industrialisierung und speziell der Elektrifizierung stieg die Nachfrage nach Kupfer ins schier unermessliche. Glücklicherweise gibt es große natürliche Vorkommen an Kupfer, sogar auf dem Mond wurde Kupfer nachgewiesen. Inzwischen jedoch wird auch eine andere Quelle für Rohkupfer verwendet. Kupfer aus alten Kabeln und verschrotteten Maschinen wie E-Motoren und Trafos. Dieses Kupfer besitzt sogar noch einen Vorteil gegenüber dem Kupfer aus den Minen Chiles, dem weltweit größten Kupferproduzenten.

Kupfer-Schrott ist bereits so weit veredelt, dass er sofort zur Fertigung von neuen Produkten eingesetzt werden kann. Der Einsatz von Kupferschrott bedeutet die Vermeidung weiterer Zwischenschritte und natürlich werden auch Ressourcen eingespart. Altkupfer ist der Grundstoff für den Begriff des urban Mining, der Gewinnung von Metallen aus dem Recycling. Es kann nur geschätzt werden, wie viele Millionen Tonnen Kupfer in Kabeln, Trafos, E-Motoren und unzähligen weiteren Geräten verbaut sind, die irgendwann einmal der Verwertung über den Schrotthandel zugeführt werden.

Der Unterschied zwischen „recycelbar“ und „wird recycelt“

Heute steht auf fast jeder Produktverpackung drauf, dass diese recycelbar ist. Das Dumme ist nur, dass sie eben zu 95 % nicht recycelt wird, ausgenommen Aluminiumverpackungen. Das Hauptproblem sind Kunststoffe, die neu billiger sind als recycelte Kunststoffe. Kein Anreiz für die Industrie, aber ein Riesenproblem für die Umwelt.

Dagegen sind alle Metalle recycelbar und sie werden recycelt, weil das recycelte Metall preiswerter und oft auch qualitativ besser ist als das Rohmetall, das noch unzählige Veredlungsschritte vor sich hat. Das gilt im besonderen Maß für Edel-Schrott. Der Schrotthandel ist hierbei der Mittler zwischen Verbraucher und Produzent. Ohne den Schrotthandel würde der Verbrauch natürlicher Ressourcen enorm steigen und die Umwelt hätte ein zusätzliches Problem.

Zink-Schrott und Urban Mining

Viele Menschen kennen Zink in erster Linie aus dem Bereich der Nahrungsergänzung. Denn Zink ist lebenswichtig. Das chemische Element Zink ist essentiell für mehrere Stoffwechselfunktionen. Es ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz und am Zellwachstum. Auch das Immunsystem benötigt Zink, das der Körper nicht selbst herstellen kann. Die alte Weisheit, dass eine heiße Hühnersuppe gut bei Erkältung hilft, beruht auf dem hohen Zinkgehalt in Hühnerfleisch.

Doch Zink tut nicht nur der Gesundheit gut. Als zum Beispiel nach dem Bürgerkrieg in den USA, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sich unzählige Menschen von der dicht besiedelten Ostküste in Richtung Westen aufmachten, um den sprichwörtlichen „Wilden Westen“ zu besiedeln, war verzinktes Wellblech immer dabei. Mit ihm ließen sich Unterkünfte in der Wildnis viel schneller und einfacher errichten als etwa mit Holzstämmen. Die romantische Blockhütte aus massiven Baumstämmen oder Holzbrettern war eher die Ausnahme, gerade in den waldarmen Ebenen (Prärie) des mittleren Westens der USA.

Heute wird etwa die Hälfte des neu hergestellten Zinks zusammen mit recyceltem Zink zur Verzinkung von Stahl und Eisen eingesetzt. Rund 25 % des Zinks dient als Legierungsanteil für Messing und noch einmal 19 % wird zu Zinkblech verarbeitet, heute fast nur noch als Titanzinkblech.

Zink – hervorragende Recyclingeigenschaften

Obwohl Zink einen weit niedrigeren Schmelzpunkt als Stahl besitzt, kann es dank entsprechender Verfahren relativ sauber von diesem getrennt werden, etwa beim Recycling von Wellblechen oder Trapezblechen. Im Jahr 2019 wurden so allein in Deutschland rund 4 Millionen Tonnen Zink zurückgewonnen und wieder dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. Maßgeblichen Anteil daran haben die Schrottverwerter in der Bundesrepublik. Bundesweit beschäftigen sich Schrotthändler mit dem Schrottankauf und der Aufbereitung von Altmetall. So wie das Familienunternehmen Madi, das im Großraum Hamburg tätig ist. In Eckel, rund 25 Kilometer von Hamburg entfernt, besitzt die Firma eine zentrale Schrottsammelstelle, an der auch Privatleute ihren Schrott nicht einfach nur abgeben, sie können dort ihren Schrott verkaufen. Eine durchaus lohnende Sache und mit Sicherheit gewinnbringender als die Abgabe am kommunalen Recyclinghof. Darüber hinaus holt Madi auch Schrott ab und bietet sogar einen Containerdienst. So wird Umweltschutz obendrein auch nich finanziell lohnend und im Keller gibt es endlich mehr Platz. Unternehmen der metallverarbeitenden Branche nutzen diesen Service schon lange.

Urban Mining wird immer wichtiger

Es ist nicht nur Zink, der aus Metallen wie Messing, Zinkblech oder verzinktem Stahlblech zurückgewonnen wird. Metall-Recycling verbindet die Einsparung von Ressourcen und damit aktiven Umweltschutz mit hohen wirtschaftlichen Interessen. Vielfach ist die Gewinnung von Metallen wie Zink, Kupfer, Stahl und Aluminium wesentlich weniger energieaufwendig als die Aufbereitung von Erzen. Der Altmetallankauf von Privatleuten und Unternehmen durch den Schrotthändler besitzt dabei eine Schlüsselstellung. Ihre Tätigkeit als Aufkäufer und meist auch Vorsortierer der verschiedenen Metalle ist unerlässlich, denn die Metallerzeuger können diesen Service nicht erbringen. Neben den Firmen, bei denen Metallabfall bei der Verarbeitung von Halbzeugen entsteht, gibt es in Deutschland etwa 41 Millionen Haushalte.

Die hier schlummernden Metalle stellen einen Teil des Rohstoffes im Urban Mining dar. Das im Laufe der Zeit weniger ansehnliche Wellblechdach des Gartenhauses, die alte Messinglampe auf dem Dachboden oder der verzinkte Gitterrost, der nicht mehr gebraucht wird. Nur drei Beispiele für Altmetalle in Haushalten. Zusammengenommen sind es Millionen Tonnen an Metall, das darauf wartet, wieder verwertet zu werden. Jedes Kilo davon ersetzt wiederum Erze, die im Tagebau oder in Minenschächten geschürft werden.

Kann Altmetall einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf erzeugen?

Theoretisch ist es möglich, das zum Beispiel neues Aluminium nur aus Sekundäraluminium ohne die Zugabe von Primäraluminium gewonnen wird. Auch für Zink ist dies vorstellbar und erst recht etwa für Kupfer. Es gibt jedoch ein Problem. Der Bedarf kann durch Altmetalle und Schrott nicht allein gedeckt werden. Das erklärt sich aus drei ursächlichen Faktoren. Viele Metalle sind Bestandteile von Halbzeugen, die der unterschiedlichsten Nutzung zugeführt werden. Sehr oft dauert diese Nutzung viele Jahre. Eine feuerverzinkte Dachrinne etwa bringt es problemlos auf 20 Jahre, bevor sie ausgetauscht wird. Der nächste Faktor ist die Falschverwertung von Schrott. Ein Problem, das gerade bei kleinen Metallteilen auftritt. Diese wandern sehr oft in den Hausmüll statt zum Schrott-Händler und sind somit unrettbar für das Recycling verloren. Ein interessantes Beispiel ist hier Gold, dass in Smartphones für Kontakte eingesetzt wird. Etwa ein Drittel des für technische Zwecke eingesetzte Gold geht überwiegend im Hausmüll verloren, weil das Handy bequemer Weise in der Abfalltonne landet. Leider oft zusammen mit dem umweltschädlichen Akku. Der letzte Faktor besteht darin, dass ungenutzte oder defekte Geräte über Jahre in Privathaushalten, aber auch Unternehmen, „gelagert“ werden. Es wäre sicher interessant zu wissen, wie viele Fahrräder beispielsweise allein in deutschen Kellern stehen und seit Jahren darauf warten, zum Schrotthandel gebracht zu werden? Immerhin wurden allein im Jahr 2020 über 5 Millionen Fahrräder und E-Bikes in Deutschland verkauft. Wenn deren Vorgänger alle in der Schrottverwertung landen würden, wären das im Endeffekt schon rund 500.000 Tonnen recycelter Stahl.

Das Urban Mining muss priorisiert werden

Gerade in den Zeiten der Klimaerwärmung ist es wichtig, dem nach wie vor viel zu hohen CO2-Ausstoß etwas entgegenzusetzen. Metall zu recyceln, statt neues zu produzieren ist durch die Energieeinsparung beim Recyceln im Verhältnis zur Neu-Erzeugung ein unabdingbarer Schritt zur CO2-Reduzierung. Dabei sollte niemand der Vorstellung anheimfallen, dass die paar Kilo Schrott im Keller, die bei jedem und jeder herumliegen, da so oder so nichts ausrichten. Das ist falsch gedacht. Es sind 41 Millionen Haushalte nur in Deutschland, die in der Masse sehr wohl etwas bewirken. Sei es durch das „ausmisten“ des Kellers oder der richtigen Mülltrennung. Der Schrotthandel, wie die Firma Madi, sorgt dann dafür, dass die Metalle wieder eingesetzt werden und einige Euro können Privatleute und Gewerbetreibende dabei auch noch verdienen, besser geht es fast nicht.

Schrott aus Wolfram

Es gibt Gerüchte, die sich nur schwer nachweisen lassen, vor allem, weil die Leidtragenden solcher Gerüchte nur ungern den Gegenbeweis führen. Denn, wenn sie falsch liegen und das Gerücht ist wahr, wäre der Verlust gigantisch. So ein Gerücht ist etwa die Vermutung, dass die US-Goldreserven zu einem Teil aus Wolfram bestehen. Wolfram und Gold besitzen eine fast gleiche Dichte. Wolfram 19,3 und Gold 19,32. Nun kostet jedoch Wolfram aktuell im Schrottankauf nur 24 Euro das Kilo, Gold aber 57.080 Euro das Kilo. Angenommen, ein Goldbarren zu 1 Kg wird angebohrt und in das Bohrloch lediglich 100 g Wolfram gefüllt und die Barrenoberfläche wieder hergestellt, wurde Wolfram für 2,40 Euro gegen Gold für 5708 Euro ausgetauscht. Ein derartiger Betrug lässt sich selbst mit heutigen Mitteln nur feststellen, wenn der Barren aufgeschnitten wird. Im Jahr 2012 wurden zum Beispiel in der Schweiz auf diese Weise präparierte Goldbarren entdeckt.

Natürlich ist Wolfram nicht dazu da, um Goldbarren zu fälschen. Das Schwermetall hatte seinen ersten großen Auftritt auf der Bühne des Weltgeschehens, als die US-Firma General Electric im Jahr 1911 begann, Glühlampen mit einem Wolframfaden herzustellen. Neben Tantal als Glühfaden, das aber später verdrängt wurde, sorgte Wolfram überall auf der Welt für dauerhaftes Licht in der Dunkelheit. Im 21. Jahrhundert war aber zumindest in der EU Schluss mit der Glühlampe, weil viel zu viel Wärme, über 97 %, und viel zu wenig Licht. Das war jedoch nicht das Ende von Wolfram.

Der Name Wolfram entstand übrigens schon im 16. Jahrhundert und war wenig schmeichelhaft, weil es nach damaligem Verständnis Zinnerze verunreinigte, das Erz quasi wie ein Wolf auffraß und dabei wie Ruß (mittelhochdeutsch damals „Rahm“) aussah, was zusammen Wolfram ergab.

Wolfram, ein kritisches Metall

Das Schwermetall besitzt den höchsten Schmelzpunkt aller chemischen Elemente (3422 0 C). Zugleich zeichnet es sich durch seine Härte, Dichte und Druckfestigkeit aus. Damit ist Wolfram oder besser Wolframcarbid der ideale Bestandteil für Werkzeuge in der Metallbearbeitung. Wenn von Bohrern, Fräsköpfen, Sägeblättern, Schweißelektroden oder Schleifscheiben aus Hartmetall die Rede ist, dann ist meist Wolframcarbid der entscheidende Legierungsanteil. Fast 70 % der weltweiten Gewinnung von Wolfram wird in Wolframcarbid umgewandelt, um in Hartmetall-Werkzeugen eingesetzt zu werden.

Auch beim Militär ist Wolframcarbid aufgrund seiner hohen Dichte ein begehrtes Metall, als Bestandteil panzerbrechender Munition.

Daneben gibt es einige andere Einsatzbereiche, die jedoch bezüglich der Menge kaum Relevanz besitzen. Wolfram ist aus verschiedenen Gründen ein sowohl kritisches als auch strategisches Metall, ein sogenannter Konfliktrohstoff, weshalb das Recycling über den Schrotthandel große Bedeutung besitzt. Zum einen erfolgt die Gewinnung von Wolfram oft in Ländern mit politischen Führern, die fragwürdige Ansichten zu Menschenrechten haben. Zum anderen werden die weltweiten natürlichen Vorkommen von Wolfram in etwa 30 Jahren erschöpft sein. Wolfram ist aber in der Hartmetallherstellung praktisch unentbehrlich beziehungsweise kann nur durch Metalle, wie etwa Tantal, ersetzt werden, die die gleiche Problematik besitzen. Ohne die Gewinnung von Wolframcarbid aus dem Altmetall im Schrotthandel würden sich die Hartmetallwerkzeuge so verteuern, dass ihr industrieller Einsatz kaum noch möglich oder ein enormer Preisanstieg zu verzeichnen wäre.

Hohe Recyclingquote, die noch weiter steigen muss

Schon heute beträgt die Recyclingquote von Wolfram und Wolframcarbid rund 35 %. Schrotthändler, wie etwa das Familienunternehmen MADI, dass im Großraum Hamburg tätig ist, kaufen von Privatpersonen, überwiegend jedoch von Gewerbetreibenden, Schrott aus Wolfram oder mit Wolframlegierungsbestandteilen auf und führen es den Verwertern zu. Dazu bietet die Firma feste Anlieferzeiten, aber auch die Schrottabholung und bei größeren, regelmäßig anfallenden Mengen einen Containerdienst mit Wechselservice an.

Die Spannbreite an Wolframschrott ist hoch, so zum Beispiel:

  • Glasschmelzelektroden
  • Verdampferwendel
  • Kunstoffschmelzelektroden
  • Wolfram Carbid
  • Stanzreste
  • Aluschmelzelektroden
  • Sputter Targets
  • Wolfram Legierungen
  • WIG Elektroden
  • Wolfram Kupfer Legierungen
  • Wolframstangen
  • Wolframbleche
  • Wolframrohre
  • Wolframspäne
  • Wolframstücke
  • Wolframfolie
  • Wolframbolzen
  • Wolframpulver
  • Wolfram Draht
  • Wolframplatten
  • Wolframabschnitte
  • Ferro Wolfram

Es lohnt sich aber auch für Privatpersonen, den Hobbykeller oder die Garage nach Schrott aus oder mit Wolfram zu durchforsten. Abgebrochene Hartmetall-Bohrer, Hartmetall-Schleifscheiben, Wolframelektroden, aber auch alte Golfschläger können Wolfram enthalten. Wie schon erwähnt, besitzt Wolfram fast das gleiche Gewicht wie Gold, weshalb ein oder zwei Kilo recht schnell zusammenkommen können. Bei einem Ankaufspreis beim Schrotthändler von 24 Euro pro Kilo, abhängig von der Legierung, ist das eine durchaus lohnende Sache und es hilft, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Zunächst wird mit Sekundärwolfram die Rohstoffgewinnung in diktatorischen Ländern reduziert. Recycling-Wolframcarbid aus Stahl zu gewinnen, ist weit weniger energieaufwendig als die Gewinnung des Wolframs aus Erzen und dann dessen Umwandlung in Wolframcarbid. Obwohl es sich paradox anhört, so ist Wolfram auch im militärischen Einsatz die bessere Wahl bezüglich der Folgen. Wolfram ist weder giftig, noch strahlt es radioaktiv. Der Ersatz für Wolfram in panzerbrechender Munition wäre jedoch angereichertes Uran, das durch seine hohe radioaktive Strahlung weit über den Einschlagbereich hinaus Strahlungsopfer fordern würde.

In den letzten 10 Jahren hat sich der Preis für Wolfram an den Rohstoffbörsen mehr als verdoppelt, was darauf zurückzuführen ist, dass China als Hauptproduzent von Wolfram seine Gewinnung zurückfährt und immer mehr Wolfram für sich selbst benötigt. Gleichzeitig steigt der weltweite Bedarf an Wolfram kontinuierlich. Altmetall mit oder aus Wolfram ist also ein recht wertvoller Schrott, der über den lokalen Schrotthändler in die Kreislaufwirtschaft zurückgebracht wird. Ein Gewinn für alle Seiten.

Nickel-Schrott

Nickel-Schrott

Schwedische Berggeister gaben dem Nickel seinen Namen. Immer wieder fanden die Arbeiter in Kupfererzminen Erze, die zwar aussahen, als enthielten sie Kupfer, doch es ließ sich kein Kupfer daraus gewinnen. Die Bergleute glaubten, die Berggeister (Schwedisch Nickeln) wollten Späße mit ihnen treiben. Als dann 1751 der schwedische Chemiker Axel Frederic Cronstedt erstmals das bis dahin unbekannte Metall aus sulfidischen Erzen isolieren konnte, übernahm er die Bezeichnung der Bergleute. Heute ist Nickel eines der wichtigsten Metalle in der industriellen Verarbeitung.

Nickel kommt an nur sehr wenigen Lagerstätten in Reinform vor. Ähnlich dem Aluminium, das aus Bauxit extrahiert wird, erfolgt die Gewinnung von Nickel heute überwiegend aus Laterit. Sowohl Bauxit als auch Laterit sind über lange Zeit entstandene Verwitterungsprodukte der Erdoberfläche, wobei sich leichtere Bestandteile verflüchtigten und schwere Elemente, wie Nickel, verdichten.

Im Gegensatz zu Aluminium ist Nickel jedoch ein relativ seltenes Metall. So wurden im Jahr 2020 rund 65 Millionen Tonnen Aluminium produziert, jedoch nur 2,7 Millionen Tonnen Nickel, was das Metall letztlich im Schrottankauf beim Schrotthändler recht wertvoll macht. Der weitaus größte Teil an Nickel-Schrott ist Altmetall mit einem unterschiedlich hohen Legierungsanteil an Nickel.

Was sind die häufigsten Altmetalle mit Nickelanteilen?

Sehr viele Metalle enthalten heute Nickel oder sind vernickelt. Nicht rostender Stahl (Nirosta) enthält beispielsweise Nickel, abhängig vom Legierungsgrat. Der häufig vorkommende Edelstahl mit der Bezeichnung V2A etwa enthält 8 % Nickel. Der höherwertige Edelstahl V4A jedoch schon 11 %. Kunden, die ihren Schrott verkaufen und dabei zum Beispiel Nirosta-Bestecke mitbringen, haben es in der Regel leicht, den Nickelanteil zu bestimmen. Bestecke aus Edelstahl tragen auf der Rückseite mitunter einen Prägestempel mit der Bezeichnung 18/10 oder auch 18/8. Das sind die Bestandteile von Chrom und Nickel im Geschirr. Der Nickelanteil beträgt hier entweder 10 % oder 8 %, während der Chromanteil jeweils 18 % beträgt.

Nickel macht vor allem Stahl gegen Korrosion, aber auch Laugen und Säuren weitgehend resistent. Darum sind rostfreie Stähle mit Anteilen von Nickel vor allem dort im Einsatz, wo dauerhafter Kontakt mit Feuchtigkeit vorkommt, zum Beispiel:

  • Wasserhähne
  • Edelstahlrohre
  • Werkzeuge
  • Edelstahl-Schrauben
  • Niro-Geschirr
  • Edelstahl-Profile

Hoch im Norden Deutschlands findet Niro-Stahl besonders häufig Anwendung, denn hier arbeiten Wasser und Salz zugleich daran, Stahl in Rost umzuwandeln. Anbauteile an Schiffen und Booten sind hier grundsätzlich in nicht rostendem Stahl ausgeführt. Dazu muss gesagt werden: Es gibt auch Edelstahl, der rosten kann. Edelstahl bedeutet lediglich, dass ein Stahl mit einem anderen Metall legiert, also veredelt wurde. Erst wenn Nickel oder auch Chrom als Legierungsbestandteil vorhanden ist, entsteht eine Korrosionsbeständigkeit, deren Grad vom prozentualen Anteil an Nickel abhängig ist. In der Regel sind das 6 bis 11 Prozent Nickel.

Dementsprechend ist es kaum verwunderlich, dass zum Beispiel beim Unternehmen MADI, das im Großraum Hamburg im Altmetallhandel tätig ist, des Öfteren Niro-Stähle angeliefert werden. Das Familienunternehmen bietet bei Bedarf gewerblichen Firmen auch einen Abholservice sowie einen Containerwechseldienst an.

Gibt es Metall-Schrott aus reinem Nickel?

Ja, aber sehr selten. Meist wird reines Nickel in Laboratorien eingesetzt. Das Metall besitzt eine sehr hohe chemische Beständigkeit, weshalb es zum Beispiel für Tiegel verwendet wird, in denen sogenannte Aufschlüsse vorgenommen werden. Wenn etwa Oxide oder Silikate aufgeschlüsselt, also deren Bestandteile festgestellt werden müssen, braucht es ein Gefäß, das mit diesen Bestandteilen keine Verbindung eingeht. Reines Nickel ist aber auch ein Katalysator in der Lebensmittelindustrie, so etwa zur Hydrierung von ungesättigten Fettsäuren. Lebensmittelindustrie ist ein Stichwort für eine eher unangenehme Eigenschaft des Nickels.

Die Nickelunverträglichkeit

Nickel kann bei einer bestimmten Konzentration Allergien und Hautunverträglichkeiten auslösen. Früher geschah dies oft durch mit Nickelanteilen gefertigtem Schmuck. Heute sind die Nickelanteile für Produkte mit dauerhaftem Körperkontakt in der EU per Gesetz auf ein gefahrloses Maß gesenkt. Allerdings enthält praktisch jedes Lebensmittel einen natürlichen Anteil Nickel, genauso wie Aluminium. Menschen mit einer Nickelallergie sollten deshalb vor allem Nüsse, auch Erdnüsse, meiden. Doch das nur am Rande. Menschen, die sich zum Beispiel an eine Schiffsreling aus Niro-Stahl klammern, weil die See etwas kabbelig ist, müssen sich darum nicht auch noch Sorgen machen.

Übrigens enthalten auch 1- und 2-Euro-Münzen einen kleinen Anteil Nickel. Im Schrott-Handel werden diese jedoch verständlicherweise kaum zum Kauf angeboten. Der Nickelanteil in den Münzen besitzt einen bestimmten Zweck. Nickel ist magnetisch und reagiert auf die Sensorik von Verkaufsautomaten. So können Falschmünzen neben anderen Merkmalen von echten Münzen unterschieden werden.

Wie wird Nickel denn recycelt?

Der Bedarf an Nickel steigt jährlich um etwa 4 % an. Gleichzeitig ist absehbar, dass die natürlichen Ressourcen ab heute gerechnet in etwa 25 Jahren erschöpft sind. Darum wird und ist schon heute recyceltes Nickel die wichtigste Quelle für den industriellen Einsatz. Da der weitaus größte Teil an Nickel in Edelstählen verarbeitet ist, wird das Nickel entsprechend in speziellen Schmelzprozessen (Gleichstrom-Plasmalichtbogen-Schmelzverfahren) wiedergewonnen.

Dieses Sekundärnickel wird unter anderem auch in erneuerbaren Energiegewinnungsanlagen eingesetzt, den thermischen Solaranlagen. Hier erzeugen mittels auf einen gemeinsamen Punkt fokussierte Solarspiegel extrem hohe Temperaturen. Diese Temperaturen jenseits von 500 Grad Celsius lassen sich nur mit entsprechend widerstandsfähigen Materialien handhaben. Nickel besitzt dabei aufgrund seiner hohen Temperaturbeständigkeit bezüglich der Lebensdauer der Anlagen eine tragende Rolle.

Der Schrotthandel – auch für Nickel der Dreh- und Angelpunkt im Recycling

Unternehmen, wie MADI in der Region Hamburg, bilden bundesweit ein Netzwerk zur Anlieferung oder Abholung von Alt-Metallen mit Nickelanteilen. Firmen und Privatleute wiederum haben so eine Anlaufstelle zur vernünftigen Entsorgung ihres Schrotts und verdienen dabei auch noch. Ohne die Tätigkeit der Schrotthändler würde Nickel schon heute zu einem unkontrollierbaren Spekulationsobjekt. Teilweise ist dies an den Börsen schon zu beobachten. Nur der Schrotthandel kann hier gegensteuern, indem die Nachfrage nach Nickel durch Alt-Metall befriedigt wird.

zinn geschirr

Zinn – alte Teller mit gutem Materialwert

Viele im deutschsprachigen Raum vorzufindende Nachnamen basieren auf im Mittelalter von den jeweiligen Vorfahren ausgeübten Berufen. Dabei ist klar ersichtlich, wofür Nachnamen wie Becker, Müller oder Meier (Brot, Mehlherstellung und Käse/Butterproduktion) stehen. Aber auch Kannengießer ist ein durchaus häufiger Name. Dahinter versteckt sich der Beruf des Zinngießers. Aus entwicklungstechnischer Sicht hat Zinn die Menschheit fraglos weiter vorangetrieben als etwa Gold oder Silber.

Vor ungefähr 6600 Jahren wurde auf dem Gebiet des heutigen Serbien erstmals Zinn aus Mineralien wie etwa Stannit gewonnen. Vor etwa 5000 Jahren wurde das Erzgebirge zur zentralen Lagerstätte Europas für Zinnminerale und damit auch ein Zentrum für die Zinnverarbeitung. Zusammen mit Kupfer gab Zinn einer ganzen Entwicklungsstufe ihren Namen, der Bronzezeit. Eine durchaus als sympathisch anzusehende Eigenschaft besteht darin, dass es für die Anwendung als Waffe zu weich, aber trotzdem hart genug für Haushaltsgegenstände ist. Zudem ist es in ausreichenden Mengen vorhanden und lässt sich aufgrund seines niedrigen Schmelzpunktes hervorragend verarbeiten. Ab etwa dem 10. Jahrhundert verdrängte Zinngeschirr in Europa langsam den Holzlöffel und die Holzschüssel in den Haushalten. Seine beliebige Formbarkeit machte dann auch erst solche Gegenstände wie Kannen und Gabeln möglich. Die Dominanz des Zinns in diesem Bereich hielt bis zur industriellen Revolution zur Mitte des 19. Jahrhunderts an. Eigentlich sollte es deshalb reichlich Artefakte aus Zinn geben, doch Zinn verleitete die Menschen sehr früh dazu, Recycling zu betreiben. Schon im frühen Mittelalter nutzten Zinngießer nicht nur neues Zinn, sondern schmolzen altes Zinngeschirr ein, um daraus neues Küchengeschirr zu machen.

Auch heute gibt es noch Zinngeschirr, wenn es nicht irgendwann vielleicht von einem Familienmitglied zu Zinnsoldaten oder auch Schachfiguren umgegossen wurde. Das Zinn selbst bleibt dabei ja erhalten.

Neue Karriere als Lötzinn, Weißblech oder in der Chemie, Zinn ist im Aufwind

Aus einem Zinnteller löffelt heute kaum noch jemand seine Suppe aus, dafür aber ist Zinn auch im digitalen Zeitalter unentbehrlich und die Suppe kommt aus einer mit Zinn beschichteten Weißblechdose. Überall wo es um die feste Verbindung von elektrischen und elektronischen Komponenten geht, ist Lötzinn das verbindende Element. Zinn haben wir auch unseren klaren Durchblick zu verdanken. Das ist nicht sinnbildlich, sondern wörtlich gemeint. Modernes Fensterglas schwimmt in der Fertigung auf einer Schicht flüssigen Zinns und ist genau deshalb so glatt.

Das Erzgebirge ist als Zinnlieferant schon lange nicht mehr von Bedeutung. Die größten Mengen kommen aus China, was dazu führte, dass mit dem Beginn der Pandemie und den damit verbundenen Transporteinschränkungen der Zinnpreis an den Rohstoffbörsen rasant zu steigen begann und mit dem Ukraine-Konflikt noch einmal einen Schub erhielt. In der zweiten Märzwoche 2022 überstieg der Preis für Zinn kurzfristig die 50.000-Dollar-Marke für eine Tonne und bewegt sich aktuell bei knapp 43 USD beziehungsweise 38,8 Euro pro Kg.

Schrottpreise für Zinn sind gleichermaßen im Allzeithoch

Zinn als Schrott verkaufen beziehungsweise, als Altmetall beim Schrotthändler abzugeben, lohnt sich richtig. Handelsfähiges Reinzinn, also unlegiertes Zinn, wird aktuell im Schrottankauf mit rund 25 Euro das Kg entlohnt. Geschirrzinn, das meist mit Kupfer legiert ist, bringt es auf gut 19 Euro und sogenannter Zinnschrott, etwa mit Blei legierte Lötzinnabfälle, können immer noch etwa 9 Euro das Kg einbringen.

Solche Werte können Schrotthändler durchaus dazu verleiten, Serviceleistungen wie die Schrottabholung anzubieten, wobei es bei Zinn nicht unbedingt ein ganzer Container sein muss. Die Firma Madi-Schrott in Rosengarten-Buchholz bei Hamburg zum Beispiel bietet einen Containerdienst mit Wechselservice für den gesamten Großraum Hamburg an. Das kann aber auch eine größere Kiste sein, wenn denn deren Inhalt aus Zinn oder Schrottzinn besteht. Natürlich unterhalten die norddeutschen Altmetallhändler auch Annahmestellen für die Schrottanlieferung.

Solch durchaus teurer Schrott entsteht beispielsweise in galvanischen Betrieben, die Zinn zur Oberflächenbeschichtung einsetzen oder auch in Unternehmen, die sich der Leiterplattenbestückung widmen.

Schrott aus Zinn in den eigenen vier Wänden

Um hier eines vorwegzunehmen, der normale Handel mit Altmetallen umfasst üblicherweise keinen Elektronikschrott. Auf dieses Segment des Recyclings haben sich verschiedene Firmen spezialisiert und dazu Kapazitäten aufgebaut, um beispielsweise Fernseher, Computer und ähnliches in ihre Einzelteile zu zerlegen. Der Aufwand, etwa von einem Motherboard eines Computers das Lötzinn zu gewinnen, ist nur im großen Stil lohnenswert und wird überwiegend von sogenannten Scheideanstalten vorgenommen, an die etwa die Geräte aus der Geräte-Rücknahme-Pflicht von Händlern geliefert werden. Genau dorthin, zum Händler, gehören derartige Altgeräte.

Auch ohne Elektroschrott kann es in einem Haushalt durchaus Zinn in beachtlichen Mengen geben, heute vorwiegend aus dem Bereich der Andenken und Mitbringsel. So etwa:

  • Zinnteller
  • Zinnkrüge
  • Zinnbecher
  • Zinnfiguren
  • Andenkenmünzen
  • Medaillen

Die Vorschläge beziehen sich natürlich nur auf Objekte, die für ihre Besitzer/innen keine Relevanz mehr besitzen und die auch keinen Wert im Sinn einer Antiquität darstellen. Da bliebe zwar unter Umständen noch der Weg zum nächsten Flohmarkt, doch Andenken aus Zinn werden dort meist nur mit deren Materialwert gehandelt. Allein die Standgebühr würde einen eventuellen Gewinn auffressen. Da stellt der Altmetallankauf des Schrotthandels die lohnendere Alternative dar. Das gilt ebenso für Zinngeschirr, selbst wenn der Besteckkoffer noch vollständig ist. Schmuck könnte eine weitere Quelle für Zinn als Altmetall sein. Vor allem Broschen, aber auch Ringe und Ohrringe wurden früher gerne aus Zinn hergestellt und als Modeschmuck verkauft.

Wie lässt sich Zinn erkennen?

Es wird viel vom sogenannten „Zinnschrei“ geschrieben. Dieses seltsame Geräusch gibt jedoch nur reines Zinn ab, wenn es gebogen wird. Reines Zinn ist jedoch bei Haushaltsgegenständen oder Andenken kaum zu finden. Es sind überwiegend Legierungen mit geringen Anteilen von Kupfer, aber gerade bei älteren Gegenständen auch mit Blei.

Zinn, auch niedrig legiertes Zinn, lässt sich einfach verbiegen, besitzt eine silbrig-graue Oxidationsschicht und ist nicht magnetisch. Zinn bricht nicht, auch wenn es stark gebogen wird, im Gegensatz etwa zu Blei, mit dem es immer wieder verwechselt wird. Am Gewicht, Zinn ist wesentlich leichter als Blei, lässt es sich nur feststellen, wenn eine relativ aufwendige Volumenmessung vorgenommen wird. Am besten damit zum Fachmann bei der Altmetall-Annahme, der oder die hat reichlich Erfahrung in Sachen Zinn-Schrott.

aluminium-schrott

Aluminium – das häufigste Metall auf diesem Erdball

Im Jahr 2025 könnte ein Jubiläum gefeiert werden. 200 Jahre zuvor, im Jahr 1825, gelang es dem dänischen Chemiker Hans Christian Ørsted zum ersten mal in der Menschheitsgeschichte, reines Aluminium zu gewinnen.

Dabei ist Aluminium das häufigste Metall, das in der Erdkruste vorkommt. Allerdings liegt es nicht etwa so wie Eisen, Kupfer, Gold oder Silber gebunden in Erzen oder sogar gediegen vor. Aluminium muss mit recht hohem energetischem Aufwand in zwei Schritten aus Bauxit gewonnen werden. Dafür jedoch entlohnt Aluminium mit geradezu fantastischen Eigenschaften, die fast alle anderen Metalle in den Schatten stellen. Die Aufzählungen und Vergleiche füllen aber ganze Bücher, weshalb an dieser Stelle nur ein interessanter Aspekt genannt werden soll, die sehr hohe Recyclingfähigkeit von Aluminium. Das Metall ist praktisch immer wieder verwertbar, wobei es sehr hilfreich ist, dass sich Aluminium selbständig mit einer Schutzschicht überzieht, die weitere Korrosion verhindert. In Europa liegt die Recyclingquote von Aluminium bei fast 70 %. Die Verwendung von Altmetall aus Aluminiumschrott erfordert nur etwa 5 % des Energieaufwands gegenüber der Neugewinnung von Aluminium. Noch ein weiterer Faktor kommt bezüglich Aluminium und dessen Verwendung zum Tragen, der von hoher Bedeutung ist. Aluminium ist ein Leichtmetall, das jedoch mit anderen Metallen so legiert werden kann, dass es bei Bedarf die Festigkeit von Stahl besitzt, aber um rund 65 % leichter ist. Eine hohe Gewichtseinsparung bedeutet aber auch die Einsparung von Energie. Ein gutes Beispiel ist die Fahrzeugindustrie. Fahrzeuge mit Motorblöcken aus Aluminium oder Karosserien aus Aluminium sind leichter und verbrauchen weniger Treibstoff. Dies gilt keineswegs nur für Pkw. Flugzeuge werden heute überwiegend aus Aluminium gefertigt, genauso erhalten Hochleistungszüge eine Außenhaut aus Aluminium. Wie bereits erwähnt, könnte die Liste unendlich weitergeführt werden, wobei durchaus die Frage gestellt werden darf, ob zusammengerechnet der Energieaufwand im gesamten Lebenszyklus von Aluminium im Verhältnis etwa zu Eisen nicht wesentlich geringer ist

Schrotthändler und Schrottankauf, der Mittelpunkt des Aluminiumrecyclings

Aluminium ist überall. Kaum ein Bereich im beruflichen wie privaten Umfeld ist frei von Komponenten aus Aluminium. In vielen Segmenten hat es schon vor Jahrzehnten Eisen und Stahl abgelöst und selbst Kupfer muss mit Aluminium konkurrieren, weil dieses ebenfalls eine sehr gute elektrische sowie thermische Leitfähigkeit besitzt und dazu leichter ist.

Mithilfe verschiedener Legierungszusätze lässt sich Aluminium in seinen mechanischen wie physikalischen Eigenschaften nach Belieben verändern. Dabei sind Kupfer, Magnesium, Mangan, Silicium und Zink die häufigsten Zusätze. Kupfer etwa macht Aluminium härter, fester und temperaturbeständiger. Magnesium erhöht zusätzlich die Korrosionsbeständigkeit. Mangan wiederum erhöht den Schmelzpunkt von Aluminium. Silicium führt im Gegenteil dazu zu einer Senkung des Schmelzpunktes und Zink beeinflusst positiv die Festigkeit von Aluminium. Die genannten Zusätze können auch zugleich in einer Aluminiumlegierung vorkommen.

Irgendwann aber hat jedes Gerät in Teilen oder ganz aus Aluminium, so stabil und gleichzeitig leicht es auch sein mag, ausgedient. Das kann sehr lange dauern. Ein Gartenstuhl aus Aluminiumrohr ist locker für einige Jahrzehnte gut, die Aluminiumplatten aus dem Offset einer Druckerei hingegen sind schon nach einmaligem Gebrauch ein Fall für den Schrotthändler, was aber nicht am Aluminium liegt, sondern am Druckverfahren.

Aluminium-Schrott verkaufen lohnt sich

Schrott verkaufen lohnt sich immer und sei es nur aus dem Willen heraus, der Umwelt etwas Gutes zu tun. Bei Alu liegt der aktuelle Schrottpreis im Moment bei etwa 20 Cent bis 2,40 Euro pro Kilogramm, abhängig von der Art des Aluminiums. Metallschrott wie Aluminium ist ein Wertstoff, der wiederverwertbar ist. Jedes Kilogramm Aluminiumschrott spart etwa 7 kg Bauxit aus der Neugewinnung ein.

Je nach Region sind die örtlichen Schrott-Händler die erste Anlaufstelle, um Aluminiumschrott direkt zu verkaufen. Dabei werden unterschiedliche Dienstleistungen angeboten. So etwa den Containerdienst der Fa. Madi-Schrott im Großraum Hamburg. Verarbeitern von Aluminium-Profilen oder Halbzeugen aus Aluminium, bei denen größere Mengen an Schnittabfällen oder Spänen anfallen, stellt das Unternehmen Wechselcontainer zur Verfügung, die der Schrottabholung dienen.
Der Service der Schrottabholung ist ebenso bei Offset-Druckereien oder auch im Bereich der Reifenmontage und des Felgenhandels denkbar.

Auch im eigenen Heim ist Altmetall aus Aluminium keine Seltenheit

Gartenmöbel werden gerne aus verwitterungsbeständigem Aluminium gefertigt, etwa die Füße der Tische oder die Gestelle von Stühlen und Sonnenliegen, die aber vom Design her nicht mehr in die Zeit passen. Auch viele andere privat genutzte Bestandteile enthalten Aluminium, etwa das veraltete Fahrrad oder alte Alufelgen.

Im besten Fall wird schon zu Hause das Aluminium sortenrein gemacht, also die Bespannung vom Rohrgestell getrennt oder die Tischplatte abmontiert, wenn diese nicht selbst aus Aluminium gefertigt ist. Das gewährleistet den bestmöglichen Preis für das Aluminium.

Aluminiumschrott aus dem Abriss und der Sanierung von Häusern

Es sind keineswegs nur Fensterrahmen aus Aluminium, die bei einer Sanierung gewechselt oder bei einem Abriss der Wiederverwertung zugeführt werden. Häufig sind auch Dachrinnen und Fallrohre aus Aluminium hergestellt und Carports, Schuppen oder Gartenhäuschen können mit Trapezblechen aus Aluminium eingedeckt sein. Im Weiteren bestehen eventuell Türen und Tore aus Aluminium oder auch Zaunpfähle. Nicht zuletzt bestehen nicht wenige vorgehängte Fassaden aus Aluminium.

Es gibt die unterschiedlichsten Quellen für Aluminiumschrott, wobei der Schrotthandel beim Ankauf verschiedene Kriterien zugrunde legt, die letztlich neben dem Gewicht den Preis bestimmen.

Die Art der Legierung ist ein Kriterium. Je höherwertig diese ist, desto höher ist der Ankaufspreis. Ebenso der Anteil an Fremdmetallen. Ein Autokühler aus Aluminium und Kupfer erzielt durch den Kupferanteil einen höheren Preis als ein reiner Alu-Kühler. Alubleche mit einer Farbschicht sind gegenüber blanken, unbeschichteten Alu-Blechen geringerwertig. Das waren nur zwei Beispiele. Die größten Probleme im Ankauf von Aluminium ergeben sich durch stark ölverschmierte und verschmutzte Aluminiumteile. Da Aluminium ein sehr leichtes Metall ist, kann eine dicke Fettschicht, vermischt mit Staub, das Gesamtgewicht durchaus verfälschen. Bei einem Motorblock aus Alu fällt dies weniger ins Gewicht, wohl aber bei einem Kotflügel aus Alu, zumal hier oft noch der Unterbodenschutz anhaftet. Farbschichten hingegen, ob nun Lacke oder eine Pulverbeschichtung, sind kein Problem.

Schon in den zurückliegenden Jahren war der Preis für Aluminium kontinuierlich am Steigen. Mit dem aktuellen Konflikt wird Aluminium zur Mangelware in Europa, denn das Metall ist praktisch überall unentbehrlich. Neu aus Bauxit gewonnenes Aluminium benötigt zur Herstellung Erdgas, um die notwendigen Temperaturen zu erreichen. Hier gibt es jedoch Widerstände auch aus klimapolitischer Sicht. Darum wird Aluminiumschrott im Preis weiter nach oben klettern.

messing-schrott

Messing-Schrott

Wir schreiben das Jahr 64 vor Christus. Der römische Konsul Cicero, ein Chronist seiner Zeit, verfasst ein Traktat über den moralischen Verfall der Händler in den Straßen der Ewigen Stadt. Er zielt hierbei vor allem auf die Goldhändler, die ihren Kunden immer wieder Messing verkaufen und dies als Gold ausgeben. Keineswegs ein altes Problem. Vor allem Reisende in den Nahen Osten kehren nicht selten mit „Golduhren“ zum Schnäppchenpreis zurück, deren Gehäuse bei näherem Hinsehen aber nur aus sogenanntem Talmi-Gold besteht, einer Messinglegierung, die im besten Fall noch eine Goldplattierung erhielt.

Was ist denn Messing eigentlich?

Messing ist eine Legierung aus den Metallen Kupfer, Zink sowie weiteren Metallen, vor allem Blei. Der Hauptbestandteil von Messing ist immer Kupfer. Er muss mindestens 50 % betragen. Der zweite Bestandteil ist Zink, dessen Anteil von 2 bis 40 % schwanken kann. Die mit Abstand am häufigsten vorkommende Messinglegierung ist das sogenannte Messing58. Diese Legierung besteht aus 58 % Kupfer sowie entweder 39 % Zink und 3 % Blei oder 40 % Zink und 2 % Blei. Diese Legierung, auch Automatenmessing genannt, eignet sich hervorragend zur Bearbeitung in Dreh- sowie Fräsbänken und damit zur Serienfertigung.

Je höher der Kupferanteil, desto weicher wird Messing und lässt sich so mechanisch gut verformen. Derartige Messinglegierungen werden beispielsweise Tombak genannt. Sie besitzen einen Kupferanteil von über 67 %. Dieses Messing eignet sich nicht für die maschinelle Bearbeitung, aber zur Fertigung von Haushaltsgegenständen und im Kunsthandwerk. Mit steigendem Kupfergehalt verändern sich die Anwendungsgebiete. Tafelmessing etwa besitzt einen Anteil von 70 % Kupfer und 30 % Zink. Diese Messinglegierung gehört zu den klassischen Legierungen, die noch heute zur Herstellung von Tafelgeschirr, aber auch für Teile in der Feinmechanik genutzt wird, etwa der Unruh oder der Pendelmasse in mechanischen Uhren.

Messing ist als Schrott begehrt und wertvoll

Bezüglich des Wertes beim Messing Schrott verkaufen an einen Schrotthändler rangiert das Metall aktuell an 5. Stelle hinter Elektronik-Schrott, Zinn, Hartmetallen HSS und Kupfer.

Der große Vorteil von Messingschrott besteht darin, das er zu 100 % recycelbar ist. Natürlich wird versucht, auch Messing nach der jeweiligen Legierung zu sortieren. Deshalb sind im Schrottankauf ganze Messingstücke mehr wert als etwa gemischte Messingspäne, da ihre Zusammensetzung leichter zu erkennen ist. Der Löwenanteil an Messingschrott entsteht in den Unternehmen, die Messing verarbeiten. Das können Schnittabfälle von Abkantbanken sein, Profilstücke von zugeschnittenen Halbzeugen oder eben Späne aus der Fertigung in Bearbeitungszentren. Die Sammlung des Messingschrotts erfolgt entweder in Containern oder Metallkisten. Große Mengen veranlassen dabei Altmetall Händler, wie die Firma Madi in der Region Hamburg, dazu, den jeweiligen Unternehmen die Schrottabholung inklusive der Bereitstellung von Containern anzubieten.

Messing58, der Dauerbrenner im Schrotthandel

Messing wird zwar nicht wie Kupfer in Bergwerken oder im Tagebau gewonnen, sondern legiert, aber trotzdem lassen sich bezüglich der Anwendungshäufigkeit Vergleiche ziehen. Vor allem im Bauwesen ist Messing58 seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein fester Standard. Dabei wird Messing bereits seit rund 200 Jahren, vor allem bei der Wasserleitungsinstallation im öffentlichen und privaten Versorgungsnetz, verwendet. Es löste gerade bei Armaturen und Fittings das stark rostende Eisen ebenso wie das giftige Blei ab.

Nach einer Hochrechnung der Gütegemeinschaft Messing-Sanitär e. V. werden allein in Deutschland pro Jahr rund 250 Millionen Messing-Bauteile in Häusern verbaut. Umgerechnet sind dies etwa 150.000 Tonnen Messing58. Eigentlich eine fast unglaubliche Zahl, die jedoch noch interessanter ist, wenn die Langlebigkeit von Messing58 betrachtet wird. Fittings, Ventile und Armaturen aus Messing verbleiben nach dem Einbau zwischen 30 und 40 Jahre an Ort und Stelle. Der Wechsel erfolgt dann jedoch meist nicht, weil die Bauteile nicht mehr funktionsfähig wären, sondern einfach im Zuge von Sanierungs- und Renovierungsarbeiten.

Die Messinglagerstätten von heute und morgen, finden sich in unserer Infrastruktur

Wieviel Messing sich in einem Gebäude befindet, ist vor allem davon abhängig, wie groß das Frischwassersystem des Hauses ist. Dazu gehören die Küche, das Badezimmer, eventuell eine Gästetoilette und die Heizungsanlage. Da kommen durchaus so rund 25 bis 30 kg Messing zusammen. Dazu noch Stück-Messing, das im Schrotthandel nach Rotguss-Messing den höchsten Preis erzielt. Es lohnt sich also durchaus, bei einer Renovierung oder Sanierung den anfallenden Messingschrott zu sammeln und an den Schrotthändler seines oder ihres Vertrauens zu verkaufen.

Messing findet sich in vielen Haushalten, aber nicht nur an den Wasserleitungen. So ist etwa Kunsthandwerk aus Messing ein beliebtes Mitbringsel aus dem Urlaub, aber nach einer gewissen Zeit dann doch nur noch ein Staubfänger, der irgendwann in den Keller oder auf den Dachboden wandert. Dabei handelt es sich überwiegend um Tombak, einer Messinglegierung mit rund 70 % Kupferanteil und somit auch einem höheren Altmetall Preis.

Das „gute“ Tafelgeschirr aus Omas und Opas Zeiten besteht eher selten aus Gold oder Silber, sondern aus Tafelmessing, ebenso wie so mancher Schatz aus ererbtem Schmuck. Nun entspricht das Design solcher Erbstücke eher weniger dem aktuellen Geschmack und auch die Antiquitätenhändler sind reichlich damit eingedeckt. Ein Blick in die Online-Marktplätze genügt, um festzustellen, dass sich der Verkauf im Verhältnis zum Aufwand kaum lohnt. Im Schrotthandel hingegen wird nach Gewicht und Metallwert angekauft und nicht danach, ob das Stück wirklich Antik ist oder nur auf Alt getrimmt wurde. Vor allem muss nicht erst ein Käufer oder eine Käuferin gesucht werden.

Der Ankauf von Alt-Metall erfolgt bei Unternehmen wie Madi-Schrott zu festen Zeiten an 6 Tagen die Woche. Ist doch besser den Spatz in der Hand zu haben, als die Taube auf dem Dach nur zu betrachten, oder?

Von Beruf Schrotthändle

Schrotthändler – ein interessanter Beruf

Ihm fehlt das klassische Berufsbild eines Handwerkers genauso wie das eines Industriefacharbeiters oder eines Verwaltungsangestellten. Trotzdem ist der Beruf des Schrotthändlers eine wichtige und interessante Tätigkeit, die für Industrie und Gewerbe immer bedeutender wird.

Sein Arbeitsumfeld ist der Schrottplatz, aber auch der regionale Bereich, wie bei der Firma Madi mit Sitz in Buchholz der Großraum Hamburg, in dem mittels Lkw Schrott abgeholt wird, um ihn dann auf dem Schrottplatz aufzubereiten. Der Beruf Schrott-Händler umfasst eine Vielzahl von Tätigkeiten, die handwerkliche, industrielle und kaufmännische Fähigkeiten verlangen. Er oder auch sie sind Generalisten in Sachen Altmetall.

Recycling von Metallen, nichts geht ohne den Schrotthändler

Die Bedeutung von Metallen für die Güterindustrie nimmt auch in Krisenzeiten kaum ab, vielmehr kann es zu einer Verlagerung kommen, in denen bestimmte Metalle höher gewertet werden als andere. Dabei erfolgt eine immer stärkere Fokussierung auf Recycling-Metalle, die nicht einfach nur natürliche Ressourcen schonen und so einer umweltschonenden Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Vielmehr überzeugt Altmetall oft durch seine bereits vorhandene Spezifikation, die bestimmte industrielle Prozesse vereinfachen und beschleunigen. Hinzu kommt eine schon im voraus bestimmbare Güte.

In nicht wenigen Segmenten hat der Einsatz von recyceltem Metall den von neu hergestelltem Metall überholt oder liegt im Bereich von 50 %. Die Bergwerke und Minen von heute, das ist die veraltete Infrastruktur in Verkehr, Immobilien und Industrie, die ersetzt werden muss. Noch ist es kein perfekter Kreislauf, doch es wird viel dafür getan, die natürlichen Ressourcen immer weniger in Anspruch zu nehmen. Der Altmetallhandel ist dabei der wichtigste Umschlagplatz. Und auch für private Verkäufer ist die Altmetallabholung von kleinen Mengen nicht unbedeutend für das eigenen Portemonaie.

Der Schrott-Platz, Dreh und Angelpunkt für den Altmetallankauf

Wenn der Schrotthändler oder die Schrotthändlerin mit ihrem Team ihr Tagesgeschäft beginnt, dann ist das immer so ein bisschen wie die Eröffnung einer Aktienbörse. Die tagesaktuellen Preise der verschiedenen Metalle bestimmen An- und Verkauf. Wichtigster Verbündeter hierbei ist natürlich Kollege Computer, doch vieles beruht ebenso auf Erfahrung und Wissen.

Praktisch jedes Metall, das im Metallankauf üblicherweise vorkommt, ist eine Legierung. Doch nicht einfach nur eine Legierung mit feststehender Zusammensetzung. Von den am meisten genutzten Metallen gibt es jeweils eine Vielzahl an unterschiedlichen Legierungen. Allein die Legierungen von Edelstahl und deren Spezifikationen füllt ganze Fachbücher und jedes Jahr kommen neue Legierungen hinzu. Ähnlich verhält es sich mit Kupfer oder Messing. Die Wertigkeit der Metalle bestimmt sich einerseits durch die Zusammensetzung und andrerseits durch die Nachfrage. Dabei unterliegen die Preise mancher Metalle durchaus hohen Schwankungen, die sich sogar innerhalb eines Tages erheblich verändern können. Der Schrott-Händler muss dementsprechend immer ein Auge darauf haben, wie die Kurse stehen. Hört sich eigentlich mehr nach Börsenhändler an.

Tatsächlich gibt auch im Schrott-Handel bestimmte Mechanismen, die denen im Rohstoffhandel gleichen. Ist der Preis für eine bestimmte Metallsorte im Keller, wartet der erfahrene Händler mit dem Verkauf, bis sich eine Marge erzielen lässt, die den Aufwand der Aufbereitung rechtfertigt, und der ist oft recht hoch.

Metallschrott aufbereiten, nicht so einfach wie gedacht

Genau wie im klassischen Handel mit Rohstoffen, übernimmt der Händler immer mehr Aufgaben (beispielsweise die Reifung von Bananen, die Veredelung von Stoffen etc.) oder delegiert diese in eigenem Auftrag zumindest. Denn auch im Schrotthandel steht zunächst die Aufbereitung an.

So wie die Verkäufer von Schrott einen angemessenen Preis erwarten, möchten die Ankäufer möglichst sortenreines Metall erwerben beziehungsweise Metalle, die sich in ihren eigenen Systemen weitgehend problemlos weiter aufbereiten lassen. Das ist aber längst nicht alles. Der Schrott-Händler ist heute ein viel größerer Umweltschützer als so manches Unternehmen, das etwa mit einem Bio-Siegel wirbt. Im Schrotthandel fallen nicht wenige Gefahrstoffe an, die sachgerecht entsorgt werden müssen. Diese Vorgänge unterliegen der behördlichen Überwachung und müssen genauestens protokolliert werden. Bis auf radioaktiv belastete Metalle, die nur mit Sondergenehmigung von Spezialfirmen behandelt werden dürfen, kann es auf einem Schrott-Platz alles geben. Vom Altöl im verschrotteten Unfallwagen über Batteriesäure bis zu Fässern mit Chemikalienresten. Dementsprechend ist ein Schrott-Platz nicht irgendein umzäuntes Gelände irgendwo in der Landschaft. Der Einbau eines Ölabscheiders sowie dessen regelmäßige Wartung durch eine Fachfirma ist ebenso Pflicht wie ein Absetzbecken oder eine säure- und laugenfest beschichtete Auffangwanne, die durchaus die Größe eines Swimmingpools besitzen kann.

Ein Schrott-Platz erfordert hohe Investitionen in Geräte und Maschinen

Der Beruf des Schrott-Händlers wird überwiegend in der Selbständigkeit ausgeführt. Das ist mit Investitionen in eine entsprechende Infrastruktur verbunden. Dazu können Kräne gehören, Gabelstapler oder Radlader, eine Schrottpresse, eine Schredderanlage, eine befahrbare Bodenwaage, ein Lkw und auch verschließbare Lagerhallen. Ein paar Tonnen sortenreines Kupfer beispielsweise stellt einen beträchtlichen Wert dar und lockt durchaus ungebetene Gäste an.

In bestimmten Bereichen und zu bestimmten Jahreszeiten ist die Nachfrage an Metallen größer als das Angebot. Das Unternehmen Madi aus Buchholz stellt deshalb seinen Kunden aus dem Großraum Hamburg einen besonderen Service zur Verfügung. Unternehmen aus der Baubranche können bei Bedarf einen Container für Metallschrott anfordern. Ebenso können Privatpersonen, die vielleicht gerade einen Altbau sanieren, diesen Service in Anspruch nehmen. Nicht wenige Firmen der Metallbaubranche lösen mit dem Service der Firma Madi ihr logistisches Problem in Bezug auf die Metallschrottabholung von Metallabfällen wie Späne von Metallsägen oder Drehbänken und Reststücke von Abkantbanken und Pressen.

Der Beruf des Schrott-Händlers hat viele Facetten

Unternehmen wie Madi stehen für eine moderne Art des Altmetallhandels und sind dabei Anlaufstelle für Gewerbe, Industrie und Privatpersonen, die etwa ihren Altmetallschrott entsorgen möchten, dabei Platz im Keller schaffen und auch noch ein paar Euro verdienen. Alle sind zufrieden und die Gegenstände aus Metall treten ihre unendliche Reise in der Kreislaufwirtschaft an und werden zu neuen Produkten, die irgendwann auch erneut auf dem Schrottplatz auftauchen.

Schrottarten aus Eisen und Stahl

Die meisten wissen, dass sie Buntmetalle wie Kupfer, Aluminium, Zink oder Cobalt beim Schrotthändler als wertvolles Altmetall verkaufen können. Aber Sie können noch sehr viel mehr Altmetalle verkaufen und zu Geld machen. Wir zeigen Ihnen, welche Metalle Sie direkt auf dem Schrottplatz oder auch online verkaufen können.

Schrottankauf: Drei große Altmetall-Kategorien, die Sie zu Geld machen können

Allgemein kann Metallschrott in drei grobe Kategorien unterteilt werden:

  1. Buntmetalle bzw. Nichteisenmetalle (NE-Metalle wie Kupfer usw.)
  2. Eisen- und Stahlschrott (FE-Metalle)
  3. Mischschrott (verschiedene Altmetallanteile mit Anhaftungen wie Plastik oder Holz)

Neben Buntmetallen können Sie entsprechend auch Eisen- und Stahlschrott wie alte Träger oder dicke Rohre sowie Mischschrott bei einem Schrotthändler verkaufen. Der aufbereitete Metallschrott ist ein bedeutender Metalllieferant für die Industrie und zudem kosten- und energieeffizienter als die Gewinnung neuen Metalls aus dem Boden. Durch den Verkauf Ihres Altschrotts leisten Sie entsprechend einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, während Sie gleichzeitig Geld verdienen. Im Nachfolgenden soll es nur um die Metalle der Kategorie 2 gehen.

Eisen- und Stahlschrott

Eisen ist ein wichtiger Rohstoff, der über den Ankauf durch den Schrotthandel wieder dem Rohstoffzyklus zugeführt werden kann. Stahl ist eine Mischung aus Eisen und Kohlenstoff und wird daher als FE-Metall dem Eisenschrott zugerechnet. Diese Metalllegierung ist zudem einer der am meisten verwendeten Werk- und Baustoffe, da er sehr widerstandfähig ist und sich dadurch für tragende Konstruktionen eignet. Bei Erhitzung wird er elastisch und damit gut bearbeitbar. Entsprechend häufig können Sie dieses Material in ausgedienten Bauteilen jeglicher Art vorfinden. Eisen- und Stahlschrott wird in unterschiedliche Kategorien unterteilt.

Scherenmaterial/Scherenschrott

Scherenmaterial entsteht, wenn Schrott durch Hydraulikscheren zerkleinert, geschreddert und anschließend mithilfe von Magneten die eisenhaltigen Bestandteile von nichtmagnetischen Metallen getrennt wird. Scherenmaterial fällt überwiegend bei der Demontage von Industrie- und Heizungsanlagen, Autokarosserien, Stahlkonstruktionen und Öltanks an. Je nach Stärke der einzelnen Stücke wird zwischen schwerem und leichtem Scherenschott unterschieden:

  • leichter Scherenschrott: 3-6 mm Stärke
  • schwerer Scherenschrott: über 6 mm Stärke

Schwerer Scherenschrott umfasst häufig Konstruktionsteile mit verzinkten Schrauben, Muttern und Elektrokabeln.

Ein kleiner Tipp für den Verkauf von Scherenschrott: Sauberer und homogener schwerer Scherenschrott ist frei von verzinkten, mechanischen und anderen „verschmutzenden“ Anteilen und erzielt entsprechend höhere Schrottpreise. Zu diesem gehören unter anderem Stahlbleche, Spundwände, Profile, Rohre, Stahlrohre, Stahlträger oder Eisenbahnschienen.

Moniereisenschrott

Auch Moniereisen wird zum Scherenschrott gezählt, da es mithilfe von Hydraulikscheren zerkleinert werden muss. Moniereisen ist ein Bauteil, das häufig unsichtbar bleibt. Es wird auch als Bewehrungsstahl bezeichnet, womit auf dessen Funktion verwiesen wird. Denn Moniereisen bzw. Bewehrungsstahl dient der Verstärkung von Beton. Es ist das nicht sichtbare Stahlnetz in Betonwänden und bildet somit das tragende Gerüst von Betonkonstruktionen – beispielsweise bei Gebäuden. Zum Einsatz kommen Stangen, Bügel oder auch ganze Matten, um die der Beton gegossen worden ist.

Brennerschrott

Brennerschrott ist Stahlschrott, der größere Maße aufweist (mehr als 150 x 50 x 50 cm). Er wird so bezeichnet, da er mithilfe eines Brenners zerkleinert wird. Dieser muss daher frei von anderen materiellen Bestandteilen wie beispielsweise Plastik sein, da andernfalls bei der Zerkleinerung giftige Gase entstehen können.

Neuschrott

Neuschrott fällt beispielsweise häufig in der metallverarbeitenden Industrie (u. a. Träger, Bleche), dem Schiffbau oder bei Konstruktionsunternehmen an. Hier kann zwischen Stahlneuschrott und neuem Schreddervormaterial unterschieden werden:

Stahlneuschrott
Als Stahlschrott werden unlegierte und nicht anderweitig verschmutzte Stahlabfälle bezeichnet. Hierzu gehört neues Blechmaterial wie beispielweise die Schnittreste neuer Stahlbleche oder das gesamte gestanzte Blech. Auch hier wird in Abhängigkeit von der Stärke zwischen leichtem und neuem Stahlneuschrott unterschieden:

  • leichter Stahlneuschrott: über 3 mm
  • schwerer Stahlneuschrott: unter 3 mm

Schredderstahlschrott und Schreddervormaterial
Schredderstahlschrott ist in Stücke zerkleinerter und für den direkten Wiedereinsatz aufbereiteter Stahlaltschrott. Die einzelnen Stücke dürfen zu 95 Prozent nicht größer als 200 mm sein. Gewonnen wird der Schredderstahlschrott aus Schreddervormaterial. Schreddervormaterial stammt unter anderem von Entsorgungsbetrieben und Sortieranlagen. Schreddervormaterial darf Anhaftungen wie Gummi, Kunststoff oder Holz aufweisen.

Stahlspäne

Stahlspäne fallen bei der Zerspanung an, insbesondere in Zerspanungs- und Maschinenbauunternehmen. Auch Stahlspäne eignen sich für den Ankauf von Schrott, wenn diese frei von Legierungen, Rostanhaftungen sowie Guss- und Automatenspänen sind.

Guss

Guss (oder Gusseisen) ist den meisten von kunstvollen Verzierungen an Häuserfassaden oder in Innenräumen bekannt. Guss ist wie Stahl eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff, hat aber einen höheren Kohlenstoffgehalt als Stahl. Häufig werden dem Guss zur Verbesserung der Gießbarkeit noch weitere Metalle wie Chrom, Nickel oder Mangan hinzugefügt. Aus Guss können unter anderem Balkone oder Geländer bestehen. Diese sind häufig verschnörkelt und mit Blumen- oder Figurenornamenten verziert. Aber auch Deckenkonstruktionen sowie Pfannen, Töpfe und Gartenmöbel bestehen nicht selten aus Guss.

Mischschrott

Bei Mischschrott handelt es sich – wie der Name bereits verrät – um Schrott, der aus unterschiedlichen Materialien bzw. Metallarten besteht und in gebundener Form angeliefert wird. Er wird daher auch häufig als Sammelschrott bezeichnet und macht tatsächlich den Großteil des auf dem Schrottplatz angelieferten Schrotts aus. Mischschrott fällt häufig bei Haushaltsauflösungen, Umzügen und Renovierungen an und kann beispielsweise Haushaltsgeräte, Blechregale sowie alte Fahrräder oder Fässer umfassen.

Diese Gegenstände enthalten unterschiedliche Metalle sowie wertvolle Materialien. Diese müssen wir auf dem Schrottplatz trennen und sortieren, um so die einzelnen Bestandteile für das Recycling vorzubereiten. Einige Schrottbestandteile sind aber auch Schadstoffe, die wir sicher und vorschriftsmäßig entsorgen müssen. Daher ist der Schrottpreis für Mischschrott in aller Regel geringer als für Buntmetalle oder Stahlschrott.

Auch Mischschrott wird in leichten und schweren Mischschrott unterteil. Schwerer Mischschrott umfasst unter anderem Abbruchsschrott, Scherenschrott und Stahlschrott, dessen Metallstärke größer als 5 mm ist .

Schrottankauf bei MADI

Sie können bei MADI alle möglichen Arten von Stahl- und Mischschrott abgegeben. Sollten Sie sich bei Ihrem Schrott unsicher sein, helfen wir Ihnen sehr gern weiter. Wir finden in aller Regel für jedes Problem, das mit dem Ankauf von Altschrott und Metallen zusammenhängt, eine Lösung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Schrottabholung

Schrott ist unhandlich, schwer und nicht selten scharfkantig und schmutzig. Sollten Sie keine Zeit für den Antransport haben, können Sie uns Ihre Schrottabholung überlassen. Wir helfen Ihnen gerne bei allem, was nicht mehr in den Kofferraum Ihres Autos passt. Rufen Sie uns gerne unverbindlich an unter 01719001932 oder 04181-2173124

Kupferschrott Kupferohre Schrotthändler

Kupferschrott im Keller? Wir kaufen ihn.

Auch wenn es nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist – Kupfer spielt in unserem Leben eine große Rolle. Ganz gleich, ob in der Industrie, dem Handwerk oder im privaten Bereich.

Ohne dieses Metall wären weder jahrhundertealte Dächer auf Gebäuden, Kirchen und Schlössern möglich, keine Münzen, Essbestecke, Elektroleitungen, Dachrinnen oder Wasserrohre. Unser Bier wird nach wie vor in Sudkesseln und Sudpfannen aus Kupfer gebraut. Brennblasen aus Kupfer verleihen dem Single Malt Whiskey seinen besonderen geschmacklichen Schliff. Und wer New York besucht und auf die Freiheitsstatue blickt, sieht im Grunde ein aus Kupfer gefertigtes, mit der typischen grünen Patina überzogenes Monument. Früher gehörten übrigens Kupfertöpfe und -pfannen zum guten Metall, pardon, guten Ton einer jeden gehobenen Küche, bevor sie durch Kochgeschirr aus Edelstahl und Gusseisen weitgehend verdrängt wurden.

Kuperschrott verkaufen statt entsorgen.

Was aber tun, wenn Kupferdrähte, Kupferrohre oder andere Gegenstände im gewerblichen oder privaten Bereich alt werden und durch neue ersetzt werden müssen? Die Alternative heißt: Gegen teures Geld entsorgen – oder aber den Kupferschrott sammeln und für gutes Geld verkaufen. Falls Sie aus Hamburg und Umgebung kommen, zum Beispiel bei einem kompetenten Schrottaufkäufer und -händler wie wir von Madi Metall Recycling.

Da der Kupferpreis nach wie vor attraktiv ist, sind wir in der Lage, für gute Ware auch gute Preise zu bezahlen. Wenn Sie Schrott verkaufen wollen, soll es sich schließlich für Sie lohnen, sei es bei Kupferschrott oder bei Schrott aus einem anderem Altmetall.

Als Schrotthändler sind wir an allen möglichen Kupfermetallen oder Gegenständen interessiert. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Kupferrohre
  • Kupfer Millberry
  • Kupferschienen
  • Kupferbleche
  • Kupfergranulat
  • Kupfer Kerze
  • Kupfer-Oberleitungsdrähte
  • Kupferdrähte aller Art
  • und vieles andere mehr.

Natürlich sind wir nicht nur an dem besonders reinen und wertvollen Kupfer Millberry interessiert. Wir sind Ihr Partner beim Schrottankauf, wenn Ihr Baubetrieb in Folge einer Sanierung zum Beispiel alte Dächer abbaut oder alte Kupferbleche oder Kupferrohre und -beschläge durch neue ersetzt. Vor allem aber möchten wir Sie als Privatkunden gewinnen. Schauen Sich sich in Ihrem Speicher, Ihrer Garage oder in Ihrem Keller um. Dieses Metall ist in weit mehr Gegenständen und Geräten enthalten, als Sie es vielleicht gedacht haben. Entscheiden Sie selbst, ob Sie ihren Kupferschrott lieber gegen gutes Geld aufkaufen lassen … oder ob sie ihn wegwerfen oder sogar im Wertstoffhof gegen teures Geld entsorgen wollen. Apropos Preis: Steht der Kupferpreis oben, ist Ihr Gewinn höher, und umgekehrt. Wir halten viel von Fairness und von WinWin.

Sind Ihr Keller, Ihre Garage oder Ihr Speicher womöglich eine Goldgrube?

Als Schrotthändler sind wir am Schrottankauf aller möglichen Metalle interessiert und kaufen Metallschrott jeder Art auf. Oft ist der wertvolle Schrott nicht als solcher ersichtlich. Sie als Laie können oft nicht wissen, welche Schätze in Ihrem Keller, auf Ihrem Speicher oder in Ihrer Garage lagern. Was in Ihren Augen vielleicht nur Abfall oder Müll ist, hat auf dem Rohstoff-Markt womöglich einen unerwartet hohen Wert.

Rufen Sie uns an und fragen Sie nach unserer Expertise. Bei entsprechenden Mengen kommen bei Ihnen vorbei und sichten Ihre Altmetalle.Selbstverständlich übernehmen wir die Sortierung und die Schrottabholung, so dass Sie sich um nichts weiter kümmern müssen. Bei Bedarf leisten wir auch weitere Serviceleistungen „vor Ort“ und kümmern uns m den Abbau von Altemtallen in Heizkörpern, Markisen oder Öfen.

Schrotthandel ist nachhaltig. Helfen Sie mit, unsere Umwelt zu entlasten.

Altmetallankauf und Altmetallverkauf beziehungsweise der Schrotthandel an sich machen nicht nur in finanzieller Hinsicht Sinn. Wir vom Schrotthandel verstehen uns im weiteren Sinn auch als wichtiger Teil der gesamten Recyclingbranche. Indem wir die Metalle aufkaufen und für die weitere Verwendung vorsortieren, tragen wir dazu bei, den Lebenszyklus der Gegenstände zu verlängern und sie gewissermaßen einem neuen Leben zuzuführen. Nicht nur Energie wird so geschont, sondern vor allem auch wertvolle Rohstoffe, die nun nicht mehr abgebaut werden müssen. Unser Metallschrott Ankauf schont also die Ressourcen, die auf der Erde immer knapper werden.

Hier kommen jetzt Sie ins Spiel. Indem Sie sich dafür entscheiden, Ihre ausrangierten Sachen aus altem Metall einem professionellen Schrottabnehmer zu übergeben, handeln Sie nachhaltig und umsichtig. Dies ist auch klug, weil Sie von uns dafür einen realen und leichter nutzbaren monetären Gegenwert erhalten.

Wir sind ihr fairer Partner beim Ankauf von Schrott jeder Art.

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Unsere Devise lautet: Aus Schrott mach’ Silber. Ob etwas einen Wert hat, kann nur ein geschultes Auge beurteilen. Und erst recht, welchen Wert es hat. Die Frage ist, ob dieser Wert auch beim Kunden landet. Schrott Verkauf und Schrott Ankauf sind beides Vertrauenssache, die man gerne mit besonders verlässlichen und hanseatisch ehrlichen Partnern abwickelt. Das wissen wir, denn dies beweist auch unser expandierendes Geschäft vor allem mit Privatkunden in Hamburg und Umgebung.

Benötigen Sie eine Expertise darüber, ob das, was Sie eigentlich wegwerfen oder entsorgen wollten, doch evtl. einen erheblichen Wert hat?
Dann rufen Sie uns bitte unverbindlich an: 01719001932. Ebenso, wenn Sie einen fairen und zuverlässigen Partner suchen, der von der Expertise über die Entrümpelung und Schrottabholung alles aus einer Hand bietet.

Das Wichtigste: Durch unseren Service entstehen Ihnen keine Kosten. Im Gegenteil, je nach Metallschrott, den wir von Ihnen aufkaufen, machen wir Ihnen dafür einen guten Preis.